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Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie stets die wichtigsten aktuellen Änderungen im Steuerrecht.
Bei Fragen zu diesen und anderen Themen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Altverluste aus privaten Wertpapiergeschäften

März 2013
Seit Einführung der Abgeltungsteuer für Einkünfte aus Kapitalvermögen sowie für Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften, können Verluste aus Aktienverkäufen nur noch mit Gewinnen aus solchen Geschäften verrechnet bzw. in künftige Jahre vorgetragen werden.

Ein Verlustrücktrag ist ausgeschlossen. Falls Anleger noch steuerlich verrechenbare Verluste aus privaten Wertpapiergeschäften vor Einführung der Abgeltungsteuer haben (vor 2009), ist zu beachten, dass diese Verluste nur noch mit bis zum 31.12.2013 realisierten Gewinnen verrechnet werden können. Eine Altverlustverrechnung ist danach nur noch mit Gewinnen aus Veräußerungen von Edelmetall, Kunstgegenständen oder Devisen innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist möglich (soweit diese jährlich mind. 600 € betragen) oder mit aus dem Verkauf vermieteter Immobilien entstandenen Gewinnen innerhalb der 10jährigen Spekulationsfrist. .

Die Geltendmachung der Altverluste muss der Anleger bei seinem Finanzamt beantragen. Dies erfolgt im Allgemeinen mit der Angabe in der Steuererklärung.

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Rentenversicherungspflicht bei Minijobbern

März 2013
Geringfügige Beschäftigungen (Minijobber), die ein Arbeitsverhältnis bis zum 31.12.2012 begonnen haben, sind von der Rentenversicherungspflicht befreit. Sie hatten aber die Möglichkeit, freiwillig in die Rentenversicherung einzuzahlen.

Seit dem 01.01.2013 sind Minijobber versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer den pauschalen RV-Beitrag des Arbeitgebers von 15% bis zum allgemeinen Beitragssatz von 18,9% zu ergänzen. Es besteht aber die Möglichkeit auf die Rentenversicherungs-pflicht zu verzichten. .

Beispiel: Bei einem monatlichen Arbeitsentgelt in Höhe von 450,00 € ergibt sich ein Beitrag für den Arbeitnehmer von (450 € x (18,9% - 15%)=) 17,55 €..

Zu beachten ist jedoch, dass die mtl. Mindestbeitragsbemessungsgrenze in der RV ab dem 01.01.2013 175 € beträgt und der Eigenanteil in späteren Jahren sich so verändert wie der Beitragssatz. .

Folgende Vorteile ergeben sich durch die RV-Pflicht: .

Die Beschäftigungszeit wird in vollem Umfang auf die erforderliche Mindestversicherungszeit für alle Leistungen der Rentenversicherung angerechnet.

Der Anspruch auf Leistungen der RV kann durch die Berücksichtigung als vollwertige Pflichtbeitragszeit erfüllt oder aufrechterhalten werden. Das Arbeitsentgelt wird für die Rentenberechnung in voller Höhe berücksichtigt. Falls sich der Arbeitnehmer befreien lässt zählen die Beschäftigungszeiten nur anteilig für die Wartezeiten. Die Rente wird dann nur aus dem Arbeitgeberanteil berechnet.

Durch die Aufstockung, kann sich unter Umständen ein früherer Rentenbeginn ergeben.

Durch die Aufstockung erfüllt der geringfügig Beschäftigte die Zugangsvoraussetzungen für die private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung (Riester-Förderung) für sich und gegebenenfalls für den Ehepartner.

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Reisekostenrecht und Unternehmensbesteuerung

März 2013
Unternehmensbesteuerung:

Beim Verlustrücktrag wird der Höchstbetrag von 511.500 € (bei Zusammenveranlagung 1.023.000 €) auf 1 Mio € (bzw. 2 Mio €) angehoben. Die sog. doppelte Verlustnutzung ist des Weiteren neu zu regeln. Soweit negative Einkünfte bereits in einem ausländischen Steuerverfahren geltend gemacht wurden, bleiben diese bei der inländischen Besteuerung unberücksichtigt.

Reisekostenrecht:

Das steuerliche Reisekostenrecht wird grundlegend vereinfacht, vereinheitlicht und verschärft.
Die bisherige dreistufige Staffelung mit 6 €, 12 € und 24 € wird durch eine zweistufige Staffelung mit 12 € und 24 € ersetzt.

Bei den Fahrten zur sogenannten regelmäßigen Arbeitsstätte wird gesetzlich festgelegt, dass es höchstens noch eine Tätigkeitsstätte je Dienstverhältnis gibt. Die Bestimmung dieser „ersten Tätigkeitsstätte“ erfolgt durch den Arbeitgeber oder anhand von „quantitativen Elementen“.

Bei der doppelten Haushaltsführung sind im Bereich der Unterkunfts-kosten sowie der vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Verpflegung weitere Vereinfachungen beschlossen.

Anmerkung:

Die Änderungen des Reisenkostenrechts treten am 01.01.2014, die zum Verlustrücktrag mit Verkündung des Gesetzes in Kraft.

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