Steuerberater | Schwab | Scheuermeyer

Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie stets die wichtigsten aktuellen Änderungen im Steuerrecht.
Bei Fragen zu diesen und anderen Themen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Steuerliche Behandlung des Arbeitszimmers

April 2013
Die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer können als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
Die Höhe der abziehbaren Aufwendungen ist dann auf 1.250 € begrenzt. Sobald das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen oder beruflichen Betätigung bildet, gilt diese Beschränkung nicht.
Der BFH hat mit Entscheidung vom 10.10.2012 deutlich gemacht, dass ein Büro nicht ausschließlich für Bürotätigkeiten genutzt und nur mit bürotypischen Einrichtungsgegenständen ausgestattet werden muss, um als häusliches Arbeitzimmer angesehen zu werden.

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Kosten einer Betriebsveranstaltung - Anpassung der Freigrenze

April 2013
Wenn Zuwendungen des Arbeitgebers nicht der Entlohnung des Arbeitnehmers dienen, sind sie nicht als Arbeitslohn zu versteuern. Dies kann bei Betriebsveranstaltungen, die dazu dienen das Verhältnis zwischen den Angestellten zu stärken, der Fall sein.

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass bei Überschreiten einer bestimmten Freigrenze steuerpflichtiger Arbeitslohn anzunehmen ist. Die Finanzverwaltung legte diese Freigrenze auf 110 € je Veranstaltung und Teilnehmer fest.

Mit Urteil vom 12.12.2012 hat der BFH entschieden, dass eine ständige Anpassung dieser Freigrenze nicht die Aufgabe des Gerichts sei. Er fordert aber die Finanzverwaltung auf, den Höchstbetrag auf der Grundlage von Erfahrungswissen neu zu bemessen.

Falls es zu einer Neubemessung kommt, werden wir Sie selbstverständlich darüber informieren.

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Anscheinsbeweis und 1-%-Regelung

April 2013
Bei einem Kfz, das zu mehr als 50 betrieblich genutzt wird, kann die 1-%-Regelung zur Ermittlung der privaten Nutzung angesetzt werden. Falls eine Privatnutzung nicht stattgefunden hat, kommt diese Bewertungsregel nicht zur Anwendung.

Nach der allgemeinen Lebenserfahrung, werden betriebliche Fahrzeuge, die für private Zwecke zur Verfügung stehen, auch tatsächlich privat genutzt. Hier spricht man vom Beweis des ersten Anscheins. Bei Fahrzeugen die typischerweise nicht zum Gebrauch für private Fahrten geeignet sind, gilt dies nicht. Das Finanzamt geht aufgrund der Anscheinsbeweisregel im Normalfall von einer privaten Nutzung aus.

Für den Beweis, dass eine private Nutzung nicht stattgefunden hat, ist ein Sachverhalt darzulegen (und evtl. nachzuweisen) der die ernsthafte Möglichkeit eines anderen als des der allgemeinen Erfahrung entsprechenden Geschehens ergibt. Das ist nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 04.12.2012 festgelegt worden.

Sobald andere Fahrzeuge zur privaten Nutzung zu Verfügung stehen, die mit dem betrieblichen Fahrzeug in Status und Gebrauchswert vergleichbar sind, ist der Beweis des ersten Anscheins entkräftet.

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Verbesserung der Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeiten

April 2013
Der Gesetzgeber will die Ehrenämter stärken und die Stiftungen, Vereine und andere gemeinnützige Organisationen entlasten. Hierzu wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

Die Übungsleiterpauschale wird von 2.100 € auf 2.400 € und die Ehrenamtspauschale von 500 € auf 720 € angehoben.

Bisher hat eine steuerbegünstigte Körperschaft ihre Mittel bis zum Ablauf des auf den Zufluss folgenden Kalenderjahres verwenden müssen. Diese Frist ist um ein Jahr verlängert worden.

Eine weitgehende Erleichterung ist für die freie Rücklage vorgesehen. Nichtausgeschöpftes Potenzial, das in die Rücklage hätte eingestellt werden können, kann in den folgenden 2 Jahren ausgeschöpft werden. Steuerbegünstigte Organisationen können Mittel in eine sog. „Wiederbeschaffungsrücklage“ zurücklegen, um z. B. einen alten PKW durch einen neuen zu ersetzen.

Die zivilrechtliche Haftung von Vereinsmitgliedern oder Mitgliedern von Vereinsorganen wurde durch eine Regelung im BGB auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, wenn die Vergütung 720 € jährlich nicht übersteigt.

Für sportliche Veranstaltungen wurde die Umsatzgrenze von 10.000 € auf 45.000 € angehoben. Veranstaltungen, die sich innerhalb dieser Umsatzgrenze aufhalten, sind steuerfrei.

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