Steuerberater | Schwab | Scheuermeyer

Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie stets die wichtigsten aktuellen Änderungen im Steuerrecht.
Bei Fragen zu diesen und anderen Themen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Beantragung des Freibetrags für 2015 auf der elektronischen Lohnsteuerkarte

November 2014
Ab Oktober 2014 kann beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung fur das Jahr 2015 gestellt werden. Damit die Frei­beträge bereits ab Januar 2015 berücksichtigt werden, muss der Antrag bis spätestens Januar 2015 gestellt werden.
Ein erneuter Antrag ist selbst dann von Nöten, wenn sich zum Vorjahr nichts geändert hat. Hierzu gibt es aber einen vereinfachten Antrag.

Durch die Berücksichtigung des Freibetrags wird dem Arbeitnehmer weniger Lohnsteuer vom Arbeitslohn abgezogen. Es können z. B. Freibeträge für Fahrtkosten oder Fortbildungskosten eingetragen werden. Aber auch Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten oder Kinderbetreuungskosten können zu Ermäßigungen führen.

Weiterlesen...

Ausgleichszahlungen zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs zwischen ehemaligen Eheleuten steuerfrei?

November 2014
Das Hessische Finanzgericht hat am 8.7.2014 entschieden, dass Ausgleichszahlungen zwischen ehem. Eheleuten zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs steuerlich nicht zu berücksichtigen sind. Gegen dieses Urteil wurde die Revision zugelassen. Es gilt die Entscheidung des BFH abzuwarten.
Im entschiedenen Fall hatte eine Steuerpflichtige im Zuge des Scheidungsverfahrens mit ihrem ehemaligen Ehemann zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs eine notariell beurkundete und vom Familiengericht genehmigte Ausgleichsvereinba­rung getroffen. Das Finanzamt unterwarf den durchgeführten finanziellen Ausgleich den sonstigen Einkünften in Form von wiederkehrenden Bezügen der Besteuerung.

Das Hessische Finanzgericht entschied jedoch, dass die erhaltenen Ausgleichzahlun­gen keiner Einkunftsart zuzuordnen sind. Entschädigungen seien zu verneinen, weil die Steuerpflichtige durch den Verzicht auf den Versorgungsausgleich nicht auf zukünftige Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit verzichtet habe. Bei den Ausgleichszahlungen handele es sich auch nicht um den Ersatz für Renteneinkünfte, sondern vielmehr um Ersatzleistungen für Verluste oder Wertminderungen im nicht steuerverhafteten Privat­vermögen. Solche Ersatzleistungen unterlagen aber nicht der Einkommensteuer.

Weiterlesen...

Verschärfung der Regeln für Selbstanzeigen ab 1.1.2015

November 2014
Laut Gesetzgeber soll die Steuerhinterziehung ab 1.1.2015 konsequenter bekämpft werden. Hierfür ist eine Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige geplant. Folgende Regelungen sollen neu definiert werden:

Verjährung: Der Gesetzentwurf verlängert in allen Fällen der Steuerhinterziehung die Verjährungsfrist auf 10 Jahre. Das heißt, dass Steuerhinterzieher um eine strafrechtliche Verfolgung zu vermeiden, künftig für die vergangenen 10 Jahre "reinen Tisch" machen und die hinterzogenen Steuern für diese Jahre nachzahlen müssen. Eine Ver­längerung der strafrechtlichen Verfolgungsverjährung sieht der Kabinettsentwurf aber wahrscheinlich nicht vor.

Erweiterung der Sperrgründe: Durch das Ersetzen des bisherigen Begriffs des "Täters" durch den Begriff des "an der Tat Beteiligten" erstreckt sich zukünftig die Sperrwirkung auch auf Anstifter und Gehilfen. Wenn z.B. einem Täter einer Steuer­hinterziehung die Prüfungsanordnung für eine steuerliche Außenprüfung bekannt gegeben worden ist, kann zukünftig der Anstifter zu der Steuerhinterziehung nicht mehr eine Selbstanzeige mit strafbefreiender Wirkung abgeben.

Umsatzsteuer- und Lohnsteuer-Nachschau: Vorgesehen ist, dass eine strafbefrei­ende Selbstanzeige in der Zeit nicht möglich ist, in der ein Amtsträger der Finanz­behörde zur Umsatzsteuer-Nachschau, Lohnsteuer-Nachschau oder einer Nach­schau nach anderen steuerrechtlichen Vorschriften erschienen ist.

Absenkung der Betragsgrenze auf 25.000 €: Die Grenze, bis zu der Steuerhinter­ziehung ohne Zuschlag bei einer Selbstanzeige straffrei bleibt, sinkt nach derzeiti­gen Planen von 50.000 € auf 25.000 € pro Steuer und Veranlagungszeitraum.

Zahlung eines Zuschlages: Von einer Strafverfolgung wird dann abgesehen, wenn die Betroffenen innerhalb einer ihnen bestimmten angemessenen Frist die hinterzogenen Steuern bezahlen. Gleichzeitig müssen die Hinterziehungszinsen entrich­tet und ein Geldbetrag in Höhe von 10% der hinterzogenen Steuer bezahlt werden, wenn der Hinterziehungsbetrag 100.000 € nicht übersteigt. Ab einem Betrag von 100.000 € werden 15% und ab 1 Mio. € 20% fällig. Bisher galt ein Zuschlag von 5% ab einem Hinterziehungsbetrag von 50.000 €. Die Wiederaufnahme der Strafverfolgung ist jedoch dann zulässig, wenn die Finanzbehörde erkennt, dass die Angaben im Rahmen einer Selbstanzeige unvollständig oder unrichtig waren.

Weiterlesen...

Archiv

2018

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

2017

Dezember

November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

2016

Dezember

November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

2015

Dezember

November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

2014

Dezember

November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

2013

Dezember

November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Februar 2013
Februar 2013
Februar 2013
Februar 2013

Januar

Bild 2

Geschäftskunden

Vereinbaren Sie mit uns einen unverbindlichen Termin für die Gründungsberatung!

Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Ideen durch eine durchdachte Unternehmensplanung und unterstützen Sie auf dem Weg zu Ihrem Erfolg!

Mehr Info

Bild 1

Privatkunden

Unsere fachliche Kompetenz können Sie auch als Privatperson vielfältig nutzen:

Profitieren Sie bei der alljährlichen Erstellung der Steuererklärung, oder lassen Sie sich Tipps in Fällen von Vermögens-, Nachlass- oder Insolvenzverwaltung geben! Wir zeigen Ihnen alle Möglichkeiten!

Mehr Info

bottom-block

Schwab Scheuermeyer

Gegründet im Jahr 1992 unterstützen wir Sie in allen Belangen rund um:

Steuerliche Gestaltung im Unternehmen / Privat
Unternehmensnachfolge
Steuererklärungen, Steuerrechtsdurchsetzung
Buchführung, Löhne & Jahresabschlüsse
Erb-und Schenkungssteuerrecht

Mehr Info

website by: zwetschke.de