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Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie stets die wichtigsten aktuellen Änderungen im Steuerrecht.
Bei Fragen zu diesen und anderen Themen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

"Keller-Arbeitszimmer" - Abzugsfähig?

Mai 2015
Wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, können die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als Betriebsausgaben abgezogen werden. Der Abzug ist auf 1.250 € im Jahr begrenzt. Diese Begrenzung gilt nicht, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit darstellt.

Dass auch ein Kellerraum, soweit er in die häusliche Sphäre eingebunden ist, als häusliches Arbeitszimmer anerkannt werden kann, hat der BFH mit seiner Entscheidung vom 11.11.2014 beschlossen. Dieses "Keller-Arbeitszimmer" kann auch den Mittelpunkt einer betrieblichen und beruflichen Tätigkeit bilden.

Das Verhältnis der Fläche des Arbeitszimmers zu der Wohnfläche der Wohnung ist die Grundlage für die Ermittlung der anteiligen Betriebsausgaben. Nicht zur Wohnfläche gehören die Grundflächen von Nebenräumen, wie z. B. Kellerräume. Wenn ein Raum der Funktion nach dem Wohnen dient und nach seiner baulichen Beschaffenheit (z. b. Fenster), Lage (unmittelbare Verbindung zu den übrigen Wohnräumen) und Ausstattung ( Wand- und Bodenbelag, Beheizbarkeit, Einrichtung) mit dem Standard eines Wohnraums vergleichbar ist, dann ist die Lage im Keller nicht von Bedeutung.

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Anforderungen an ein elektronisches Fahrtenbuch

Mai 2015
Die private Nutzung eines Kfz, das zu mehr als 50% betrieblich genutzt wird, ist für jeden Monat grundsätzlich mit der 1%-Regelung anzusetzen. Abweichend hiervon kann das Verhältnis der privaten zu den übrigen Fahrten auch mit einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch nachgewiesen werden.



Gesetzlich ist der Begriff des ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs nicht näher definiert. Die Aufzeichnungen müssen eine hinreichende Gewähr für ihre Vollständigkeit und Richtigkeit bieten und auf ihre materielle Richtigkeit hin überprüfbar sein. Hierzu zählen die zeitnahe Führung und die geschlossene Form des Fahrtenbuchs und dass es die zu erfassenden Fahrten einschließlich des an ihrem Ende erreichten Gesamtkilometerstands vollständig und in ihrem fortlaufenden Zusammenhang wiedergibt.

Ein mit einem Computerprogramm erstelltes Fahrtenbuch, an dem nachträglich Veränderungen vorgenommen werden können, ohne dass diese dokumentiert werden, stellt kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch dar. Das entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg mit Urteil vom 14.10.2014.

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Kapitalvermögen: Zufluss beim beherrschenden Gesellschafte einer GmbH

Mai 2015
Einnahmen gelten in dem Kalenderjahr als bezogen, in dem sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind, also wenn er über diese wirtschaftlich verfügen kann. Grundsätzlich fließen Geldbeträge durch Barzahung oder Gutschrift auf dem Konto des Empfängers zu.

Mit Urteil vom 2.12.2014 hat der Bundesfinanzhof (BFH) folgendes erneut bestätigt:
Bei beherrschenden Gesellschaftern ist der Zufluss nicht erst im Zeitpunkt der Gutschrift auf dem Konto, sondern bereits im Zeitpunkt der Fälligkeit der Forderung anzunehmen; denn ein beherrschender Gesellschafter hat es regelmäßig in der Hand, sich geschuldete Beträge auszahlen zu lassen. Diese Zuflussregel gilt jedenfalls dann, wenn der Anspruch eindeutig, unbestritten und fällig ist und sich gegen eine zahlungsfähige Gesellschaft richtet.

Bei Gewinnanteilen von beherrschenden Gesellschaftern einer Kapitalgesellschaft ist als Zuflusszeitpunkt i. d. R. der Zeitpunkt der Beschlussfassung anzusehen.

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Erhöhung Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Kindergeld und Kinderzuschlag

Mai 2015
Das Ergebnis des 10. Existenzminimumberichts vom 30.01.2015 war, dass in den Veranlagungsjahren 2015 und 2016 sowohl beim Grundfreibetrag als auch beim Kinderfreibetrag Erhöhungsbedarf besteht. Folgende Anpassungen sieht der entsprechende Gesetzesentwurf vor:
  • Grundfreibetrag (aktuell 8.354 €): Anhebung ab 1.1.2015 auf 8.472 € und ab 1.1.2016 auf 8.652 €
  • Kinderfreibetrag (aktuell 7.008 €): Anhebung ab 1.1.2015 auf 7.152 € und ab 1.1.2016 auf 7.248 €
  • Kindergeld (aktuell 184 € für das erste und zweite Kind, 190 € für das dritte Kind und 215 € für das vierte Kind und weitere Kinder): Anhebung ab 1.1.2015 auf 188 € für das erste und zweite Kind, für das dritte Kind auf 194 € und für weitere Kinder auf 219 €. Ab 1.1.2016 erfolgt eine weitere Erhöhung um 2 € je Kind.
  • Kinderzuschlag (aktuell max. 140 € mtl.): Anhebung ab 1.7.2016 um 20 € mtl.. Der Kinderzuschlag ist für Eltern gedacht, die über nicht genügend finanzielle Mittel für den Bedarf ihrer Kinder verfügen.

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