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Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie stets die wichtigsten aktuellen Änderungen im Steuerrecht.
Bei Fragen zu diesen und anderen Themen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Kurzfristige Minijobs

Juni 2017
Kurzfristige Minijobs sind begehrt bei Arbeitnehmer und deren Arbeitgebern, da sie in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung versicherungs-und beitragsfrei sind. Sie sind nicht, wie reguläre Minijobs, auf 450 € im Monat begrenzt.

Für diese Minijobber gelten dafür andere Regeln: Eine kurzfristige Beschäftigung ist von vorneherein auf maximal 3 Monate begrenzt, wenn ihr Minijobber an mindestens 5 Tagen pro Woche arbeitet, oder 70 Arbeitstage, wenn er regelmäßig weniger als an 5 Tagen wöchentlich beschäftigt ist. Diese Zeitgrenzen gelten generell für alle kurzfristigen Minijobs innerhalb eines Kalenderjahres, aber auch für jahresübergreifende Beschäftigungen, die von vorneherein auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage befristet sind.


Hierbei ist zu beachten
  • Tage mit bezahlter Freistellung von der Arbeitsleistung sind bei der Prüfung der Zeitgrenzen für einen kurzfristigen Minijob zu berücksichtigen.
  • Arbeitet die Aushilfe länger als 3 Monate oder 70 Arbeitstage, ist die Beschäftigung kein kurzfristiger Minijob mehr. 
  • Für kurzfristige Minijobs bis zum 31.12.2014 und ab dem 01.01.2019 gelten die Zeitgrenzen von 2 Monaten bzw. 50 Arbeitstagen
  • Kurzfristige Minijobs können individuell nach der Steuerklasse oder - unter weiteren Voraussetzungen - mit 25 % pauschal besteuert werden.
  • Die kurzfristige Beschäftigung muss von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung sein.

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Bundestag verabschiedet zweites Bürokratieentlastungsgesetz

Juni 2017
Durch die Verabschiedung des "Gesetzes zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie", sollen Erleichterungen für die Wirtschaft geschaffen werden. Die wichtigsten Neuerungen möchten wir Ihnen kurz vorstellen:

Lieferscheine: Bei empfangenen Lieferscheinen endet die Aufbewahrungsfrist mit dem Erhalt der Rechnung bzw. für abgesandte Lieferscheine mit dem Versand der Rechnung. Dies gilt nicht, falls die Lieferscheine als Buchungsbeleg herangezogen werden und einen Bestandteil der Rechnung darstellen. In diesem Fall, sind sie 10 Jahre aufzubewahren.

Aufzeichnungspflicht für Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Bestimmte Aufzeichnungen sind nur noch für Wirtschaftsgüter mit einem Wert über 250 € erforderlich. Diese Wertgrenze gilt für Wirtschaftsgüter, die nach dem 31.12.2017 angeschafft, hergestellt oder in ein Betriebsvermögen eingelegt werden.

Lohnsteueranmeldung: Der Grenzbetrag für die quartalsweise Abgabe der Lohnsteuer-Anmeldung wurde von 4.000 € auf 5.000 € angehoben.

Kurzfristig Beschäftigte: Die Pauschalierungsgrenze für kurzfristig Beschäftigte musste wegen der Erhöhung des Mindestlohns angepasst werden. Danach gitl ab 2017 ein durchschnittlicher Tageslohn von 72 € (vorher 68 €).

Kleinbetragsrechnungen: Die für die Praxis relevante umsatzsteuerliche Wertgrenze für Kleinbetragsrechnungen wird von 150 € auf 250 € angehoben. Eine sog. Kleinbetragsrechnung muss folgende Mindestangaben enthalten:
  • vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers,
  • Ausstellungsdatum
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände oder Umfang und Art der Leistung
  • Entgelt und Steuerbetrag in einer Summe (Bruttobetrag) sowie den anzuwendenden Steuersatz oder im Falle einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass eine Steuerbefreiung gilt.

Der Nettobetrag, Umsatzsteuerbetrag, Name und Anschrift des Leistungsempfängers, Zeitpunkt der Lieferung und die Steuer- bzw. Rechnungsnummer müssen nicht angegeben werden.

Anmerkung: Inkrafttreten der Neuregelungen rückwirkend ab dem 01.01.2017, mit Ausnahme der Aufzeichnungspflicht für die GWG, die erst zum 01.01.2018 wirksam wird.







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