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Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie stets die wichtigsten aktuellen Änderungen im Steuerrecht.
Bei Fragen zu diesen und anderen Themen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Neue Ermittlung der außergewöhnlichen Belastung

Juli 2017
Die Regelung  zur außergewöhnlichen Belastung ist so zu verstehen, dass die zu berücksichtigende zumutbare Belastung stufenweise zuu berechnen ist. Dies entschied der BFH mit Urteil vom 19.01.2017. Abhängig von der Höhe des Gesamtbetrags der Einkünfte, der im Einkommensteuergesetz in 3 Stufen gestaffelt ist, wird die zumutbare Belastung anhand eines Prozentsatzes ermittelt.

Bislang wird die zumutbare Belastung bei Überschreiten einer dieser Stufen immer unter Zugrundelegung des Prozentsatzes der höheren Stufe berechnet. Künftig wird bei der Berechnung der zumutbaren Belastung nur noch der Teil des Gesamtbetrags der Einkünfte mit dem höheren Prozentsatz belastet, der die jeweilige Stufe überschreitet. Im Ergebnis ist eine niedrigere zumutbare Belastungen von den außergewöhnlichen Belastungen abzuziehen, was damit zu einem höheren steuerlichen Abzug führt.

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Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken

Juli 2017
Das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassung wurde vom Bundesrat am 02.06.2017 verabschiedet. Hierdurch sollen die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für Lizenzaufwendungen und andere Aufwendungen für Rechteüberlassungen, die beim Empfänger nicht oder nur niedrig besteuert werden, eingeschränkt werden.

Darüber hinaus sind in dem Gesetzespaket verschiedene Maßnahmen enthalten, die für die meisten Steuerpflichtigen interessant sein dürften. Dazu gehören:

  • Die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) wird von 410 € auf 800 € angehoben,
  • die Anhebung der unteren Wertgrenze zur Bildung eines Sammelpostens bei GWG von 150 € auf 250 € sowie
  • die Einführung eine Steuerbefreiung von Sanierungserträgen unter Verhinderung von Doppelbegünstigungen
Dieses Gesetz tritt grundsätzlich nach dem Tag der Verkündung in Kraft. Die Anpassung der GWG-Grenzen gilt jeweils für Anschaffungen bzw. Herstellungen nach dem 31.12.2017.

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Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz

Juli 2017
Primäres Ziel des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetztes ist es, die Möglichkeiten der Steuerumgehung mittels sog. "Briefkastenfirmen" zu erschweren. Dies soll mit erweiterten Mitwirkungspflichten, sowohl durch die Steuerpflichtigen als auch durch Dritte (Banken), sowie neuer Ermittlungsbefugnisse der Finanzbehörden erreicht werden.
Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen:
  • das steuerliche Bankgeheimnis wird aufgehoben
  • Sammelauskunftsersuchen durch die Finanzbehörden werden klarer definiert
  • Das Kontenabrufverfahren für Besteuerungszwecke wird auf die Erhebung von Rückforderungsansprüchen für bundesgesetzlich geregelte Steuererstattungen und Steuervergütungen (z. B. Kindergeld) ausgeweitet.
  • Das Bundeszentralamt für Steuern kann auf alle in der Kontenabruf-Datei enthaltene Daten zugreifen.
  • Die Aufbewahrungsfrist für Kontenabrufdaten bei Kreditinstituten nach einer Kontenauflösung wird auf 10 Jahre verlängert.
  • Die Anzeigepflicht für den Erwerb von qualifizierten Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften wird vereinheitlicht und gilt insbesondere für unmittelbare und mittelbare Beteiligungen gleichermaßen - bereits ab einer 10 %igen Beteiligung.
  • Geschäftsbeziehungen zu Personengesellschaften, Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen in Drittstaaten, auf die unmittelbar oder mittelbar beherrschender Einfluss besteht, angezeigt werden. Pflichtverletzungen werden mit Bußgeldern belegt. Hier gilt eine Aufbewahrungsfrist für die Unterlagen von 6 Jahren und Außenprüfungen müssen ohne Begründung zugelassen werden.
  • Die Banken werden in Zukunft umfangreicher in Anspruch genommen. Kreditinstitute müssen im Rahmen der Legitimationsprüfung auch das steuerliche Identifikationsmerkmal des Kontoinhabers erheben und aufzeichnen und die ID-Nr. überwachen und aktualisieren. Ausgenommen sind Konsumentenkredite bis max. 12.000 €.
  • Die Zahlungsverjährungsfrist für Steuerhinterziehung verlängert sich von 5 auf 10 Jahre.
Überraschenderweise wurden noch folgende Änderungen aufgenommen die nichts mit einer Steuerumgehung zu tun haben:
  • Ein Kindergeldantrag kann in Zukunft nur noch für 6 Monate rückwirkend gestellt werden.
  • Nach einer Heirat erfolgt die Einstufung beider Ehegatten automatisch in die Steuerklasse IV.
Inkrafttreten: Das Gesetz tritt am Tag nach seiner Verkündung in Kraft. Die Änderungen zum Kindergeld und die Eingruppierung von Ehegatten hingegen erst am 01.01.2018.

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